Nur Veränderung ist stabil

Liebe Regelmäßig hier Vorbeischauende,

liebe Zufällig hier Vorbeikommende,

das einzig Stabile im Leben ist die Veränderung„. Dass das so ist, macht die Natur uns vor. Der Sommer wich gerade dem Herbst; der Winter steht schon in den Startlöchern. Nur so ist ein Fluss des Lebens möglich. Altes muss sterben und vergehen, damit Neues Platz und Raum hat, sich zu entwickeln.

So ist es auch bei COYOTEtrainings. Die Aufgaben des Kojoten haben sich verändert. Vom Schwerpunkt Teamtraining hin zum Schwerpunkt Coaching und Beratung, für Einzelne und in Gruppen.

Geblieben ist der Schwerpunkt Naturarbeit und „draussen“. Die Wildnis ruft weiterhin 😉 .

Aufmerksame Leser haben es ja bereits gemerkt: es wurde hier schon lange kein Artikel mehr verfasst.  Im Augenblick liegt meine Aufmerksamkeit auf anderen Dingen. So komme ich nicht dazu, den Coyote-Blog regelmäßig zu pflegen. Darum habe ich mich entschlossen, ihn auf Eis zu legen. Ganz schließen mag ich ihn nicht, denn es gibt ja doch den einen oder anderen Beitrag, der noch Leser interessiert.

Wer sich weiterhin für meine Arbeit bzw. Naturarbeit interessiert, sei herzlich auf diesen Blog eingeladen. Hier gibt es Artikel über Coaching in und mit der Natur.

Ich bedanke mich bei allen Kunden und Interessierten!

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„Coaching in Hambergen und Umzu“

Unsere wunderbare Lokalreporterin Frau Lange hat ein Portrait über meine Arbeit und COYOTEtrainings geschrieben, erschienen am 6. Februar 2010 im Osterholzer Kreisblatt. Sie beschreibt sehr klar, worum es in der Arbeit in und mit der Natur geht. Ich selbst hätte es nicht besser formulieren können 🙂 .

–> „Hambergen. Petra Manthey sucht nach Lösungen. Als psychologische Beraterin hilft sie anderen, Antworten auf ihre Lebensfragen zu finden. „Jeder trägt die Lösung in sich selbst. Ich stelle nur die richtigen Fragen“, sagt die Hambergerin. Ihr wichtigstes Hilfsmittel ist die Natur. Sie dient ihr als Spiegel. Statt sich also mit den Ratsuchenden ins kuschelige Zimmer zurück zu ziehen, schickt sie sie hinaus in den Wald, gibt ihnen Denkanstöße bei einem Spaziergang oder stellt ihnen Aufgaben, bei deren Umsetzung sie eine neue Sicht auf ihre Situation gewinnen können .“

Hier gehts weiter zum Rest des Artikels .

Outdoortraining – bei diesem Wetter?

Es schneit und schneit und schneit… kann man bei diesem Wetter eigentlich draußen arbeiten? Wir können! Und unsere Kunden natürlich auch. Selbstverständlich in der richtigen warmen Kleidung (am besten nach dem Zwiebelprinzip, Schicht über Schicht).

Ein Teamentwicklungs-Projekt im Winter läuft natürlich anders ab als im Sommer. Niedrige Temperaturen, vielleicht eisiger Wind und Schnee sorgen z.B. dafür, dass der Körper mehr Energie verbraucht. Dem muss Sorge getragen werden, durch warme Getränke, „Powersnacks“ zwischendurch, und auch kürzere Einheiten.

Aber wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann hat das Draußensein im Winter sogar besondere positive Aspekte! Die manchmal ungemütliche Witterung lädt nicht unbedingt zum Verweilen ein. So wächst der Druck, „schneller fertig zu werden“, also die geforderte Aufgabe rascher zu einem Ergebnis zu bringen. Ein wesentlicher Aspekt im Outdoortraining ist es, dass die eigenen Komfortzone verlassen wird, um zu neuen Einsichten und Verhaltensweisen zu gelangen. Dies geschieht schneller, wenn Schnee, Matsch, Kälte es so richtig ungemütlich machen. Die Teilnehmer werden sowohl physisch als auch psychisch herausgefordert, was das Ergebnis der Teamarbeit nachhaltiger machen kann, für den einzelnen wie auch für alle zusammen.

In der Zeitschrift managerseminare habe ich einen Artikel zum Thema Teambuilding im Schnee, Outdoor-Training im Winter gefunden. Es werden Trainier vorgestellt, die z.B. Hundeschlittentouren und Iglubau anbieten. Sie schildern ähnliche Erfahrungen in Bezug auf Entwicklung und Ergebnis der Teamaufgaben.

Ganz so spektakulär geht es bei uns naturgemäß nicht zu, da wir in unserer Region eher selten so anhaltend so viel Schnee und Eis haben, wie in diesen Wochen. Aber auch bei uns sind Spaß und Lernerfolge im Winterwald garantiert! Also: keine Scheu vor der kalten Jahreszeit sondern nach dem Motto handeln: Jetzt erst recht!

Der Winter bietet noch einen weiteren Vorteil für unsere Kunden: Besser als im Sommer können wir auch spontane Termin-Wünsche erfüllen.

Fragen Sie gleich nach freien Terminen unter Tel. 04793 – 955057 oder email: p.manthey(bei)coyotetrainings.de.

Die richtige Strategie bei der Arbeit

In diesen kalten Wintertage sind sie wunderbar zu beobachten: die zahlreichen Vögel am Futterhäuschen. Bei genauerer Beobachtung fällt auf, dass sich nicht alle Vogelarten auf die gleiche Weise dort ihr Futter besorgen.

Beispiel: der Dompfaff. Seelenruhig fliegt er zum Futterplatz, setzt sich und beginnt mit der Nahrungsaufnahme. Während er Körnchen um Körnchen aufnimmt und verspeist, blickt er sich aufmerksam in der Gegend um.

Ganz anders die Kohlmeise. Hastig fliegt sie zum Häuschen, schnappt sich ein Korn und fliegt wieder weg, in die nahe Hecke. Dort frisst sie nun in Ruhe das Korn, um gleich darauf wiederum das Futterhäuschen anzufliegen, sich die nächste Leckerei zu schnappen und diese in der Hecke aufzufressen. Und dies viele Male hintereinander.

Wer von beiden hat nun die richtige Strategie? Die Meise, die in der Sicherheit der dichten Hecke in Ruhe ihr Korn verzehrt, aber ziemlich viel Energie fürs Hin- und Herfliegen aufwendet? Oder der Dompfaff, der sich die aufwendige Fliegerei spart, dafür aber ständig in Habacht-Stellung und in voller Aufmerksamkeit für seine Umgebung ist?

Sicherlich haben Sie es bereits erraten: es gibt hier kein Richtig und kein Falsch. Jeder Vogel macht seinen Job auf seine Art. Und das ist ja auch ganz gut, sonst wären entweder der Futterplatz oder die Hecke permanent überfüllt.

Und bei Ihnen im Team? Gibt es da auch einen „Überblicker“, der mittendrin sitzt und immer alles im Auge hat? Und gibt es einen, der sich mit seiner Arbeit lieber ins „stille Kämmerlein“ zurückzieht? Und in welche Gruppe würden Sie sich selber einordnen? Oder gehören Sie eher zu den Amseln, die nimmermüde auf dem Futterplatz herumhüpfen, rein ins Häuschen, raus aus dem Häuschen, und zwischendurch auch mal ein Korn aufpicken?

Wen auch immer Sie aus der großen Vogelfamilie in Ihrem Team identifizieren können: freuen Sie sich an der großen Vielfalt von Kollegen, von denen jeder etwas ganz Eigenes ins bunte Miteinander einbringt. Jeder ist auf seine Weise wertvoll. Es kommt ja auch niemand auf die Idee zu sagen, der Dompfaff sei besser und richtiger als die Meise, oder?

Sonne und Regen im Team

Das derzeitige Auf und Ab im Wetter ist für viele Teilnehmer eines Outdoortrainings eine echte Herausforderung. Mal scheint die Sonne, dann wieder ein Regenguss, der sich gewaschen hat, die wiederkehrende Sonne verwandelt den Wald in eine Dampfsauna – puh! Was man alles mit sich rumschleppen muss, um diesem Wechselbad gewachsen zu sein!

So manch einer kommt da gewaltig an seine Grenzen. Wie gehe ich damit um, dass ich jetzt schon zum dritten Mal komplett nass geregnet bin? Was mache ich mit meinem Frust, die völlig falschen Klamotten eingepackt zu haben? Und nun kann ich hier nicht weg… Wie begegne ich meinem Kollegen, der angesichts der ihn umschwärmenden Mücken nur noch zetert und alles und jeden verflucht?

Schon sind wir mitten drin in der Team-Ent-Wicklung! Ausgehend von einem ganz grundsätzlichen Bedürfnis – körperliches Wohlbefinden – , das hier für viele nicht befriedigt wird, zeigen sich Strukturen, die auch im ganz normalen Arbeitsalltag innerhalb des Teams zu finden sind. Lösungen für den Umgang mit den (hier durch die Natur) gegebenen Umständen und für den Umgang untereinander müssen gefunden werden.

Da rücken die eigentlichen, von uns als Teamer vorgegebenen Aufgaben schon mal in den Hintergrund. Was wir gerne akzeptieren. Und wieder bewährt sich unser Leitspruch: einfach.echt.effektiv.!

Warum „Coyote“?

Der Kojote ist unser Maskottchen und wichtigstes Teammitglied bei COYOTEtrainings.

Die „Initialzündung“ für unsere Liebe zu diesem Totem entstand dort, wo wir die Methode des Coyote Teaching kennengelernt haben. Der Kojote ist in der indianischen Mythologie der große Gaukler, der Trickster. Er dient als Bild für die Kunst einer Form des Lehrens, bei dem die Lernenden ihre eigene angeborene Neugierde steigern und ihre Wahrnehmung öffnen, um dadurch unbemerkt Wissen aufzunehmen. Dies geschieht über Elemente wie ungelöste Rätsel, Ergründung von Spuren (wo kommen sie her, wo gehen sie hin), lehrreiche Fragen, Tricks und Spiele.

Wir sind inspiriert von den Lehren von Tom Brown jr. und seinem Schüler Jon Young, und wir setzten das Coyote Teaching mit großem Erfolg sowohl in der Teamentwicklung als auch in den Coachings ein. In diesem Sinne ist es gut, dass der Kojote nicht wirklich durchschaubar ist und immer wieder Rätsel aufgibt und auch irgendwie selbst ein Rätsel bleibt. Was seine Kraft ausmacht und uns und unseren Kunden Kraft gibt.