Der Frühling steht in den Startlöchern –

– aber sowas von!

Auch wenn es gerade wieder lausig kalt geworden ist, so ist es doch nicht zu übersehen bzw. zu überhören: der Frühling kommt!

An meinem Kraftplatz suchen die Schwanzmeisen eifrig nach einem neuen Zuhause, Spatzen sammeln Moos, um ihre Nester zu polstern. Ein Schwarm Stare macht, zurück aus dem Winterquartier, die Gegend unsicher. Obendrüber kreist ein Bussardpaar mit lautem „Hui Hui“-Ruf. Die Krokusse sind schon fast verblüht, dafür streckt sich der erste Giersch dem Licht entgegen.

Welche Vögel kannst du an deinem Platz oder unterwegs hören?

junger Giersch

junger Giersch

 März – die Zeit des Aufbruchs

Samen haben haben in der Erde ausgeharrt und schieben jetzt vorsichtig ihre ersten Blätter durch den Boden ins Licht. Knospen, im Winter unscheinbar und eng am Zweig anliegend, werden nun immer dicker, bis sie schließlich aufplatzen und Blüten oder Blätter freigeben.

Knospen

Knospen

Alles strebt wieder mit neuer Kraft ins Leben. So auch wir! Im Winter hatten wir Zeit und Ruhe, über Projekten zu träumen, Ideen zu spinnen, Pläne zu schmieden. Und jetzt ist die Zeit für den Aufbruch gekommen. Wir dürfen nun sortieren, welche Projekte, große oder kleine, das Licht der Welt erblicken können. Und uns die aufsteigende Kraft des Fühlings zunutze machen, um den Ideen Leben einzuhauchen und unsere Pläne zu realisieren.

Vielleicht haben wir ein bisschen Angst, denn wir wissen ja nicht, ob nicht doch noch einmal ein Wintersturm über uns hinwegbraust. Aber Frühling bedeutet auch Zuversicht und das Wissen, dass das Licht wieder da ist, dass die Tage wieder länger werden.

Welches Projekt hast du, das über den Winter wie ein Samen in der Erde geschlummert hat? Und welche Idee darf jetzt das Licht der Frühlings-Welt entdecken?

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Tun, was eben zu tun ist.

Vogelnest auf Fahrradlenker

Vogelnest an ungewöhnlichem Ort

Die Luft an meinem Kraftplatz ist voll von Vogelgezwitscher und hin- und herfliegenden Vögeln. Das liegt daran, dass es in der näheren Umgebung meines Platzes eine große Zahl an verschiedenen Nestern gibt. Meisen, Amseln, Rotkehlchen. In denen jetzt piepsende Jungtiere hocken, weshalb die Eltern ständig unterwegs sind, um fette Raupen in die hungrigen Mäuler zu stopfen. Und sie machen auch keine Pause, wenn es regnet, kalte Böen um die Ecke fegen oder der Donner über ihnen grollt. Aufschieben? Ist nicht. Warten, bis die Sonne wieder scheint? Geht nicht.

Ich finde, das ist eine gute Metapher dafür, dass man eben manchmal tun muss, was zu tun ist. Egal, wie das Wetter ist. Egal, ob die Stimmung passt. Egal, ob die anderen das auch so machen.

Mach Dich auf, tu, was zu tun ist, und lass Dich nicht von irgendwelchen Unbequemlichkeiten oder Widrigkeiten davon abhalten.

In diesem Sinne werde ich mich jetzt auf unbequeme Aufgaben stürzen und tun, was eben zu tun ist 😉

Es schneit! Es schneit?

An meinem Kraftplatz schneit es heute.

Also, naja, natürlich nicht richtig. Das wäre bei 17 Grad im Schatten dann doch zu verrückt.

Aber es sieht so aus. Weil die Pappeln drüben wie wild mit Samen werfen. Jeder Windhauch bringt Millionen von kleinen weißen Flöckchen mit sich. Dazu kommen noch die Blätter der Apfelbaum-Blüten. Beide, Flöckchen und Blütenblätter, legen sich wie ein zarter Film auf Beete, Wasseroberflächen und Wege. Na, das ist doch wie Schnee 😉 !

Quelle: Landesumweltamt

Toll, in welcher Fülle die Natur hier daherkommt. Jeder Samen ist ein potentieller Baum! An anderer Stelle habe ich schon mal über so ein Phänomen geschrieben, in dem Fall war es eine Birke.

Übrigens sammel ich die Samen der Pappeln. Sie ergeben, zusammen mit anderen haarigen Gesellen wie z.B. Distel oder Weidenröschen, ein wunderbares Glutnest zum Feuermachen. Aber dazu ein andermal mehr.

Jetzt genieße ich einfach weiter das Schneetreiben an meinem Kraftplatz 🙂 .

 

 

Frühlingserwachen

Wow, was für ein Tag! Frühlingsanfang, Tag- und Nachtgleiche, und dazu strahlender Sonnenschein.

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Einfach großartig. Jetzt werden für eine ganze Weile die Tage wieder länger als die Nächte sein. Die Aktivitäten von Pflanzen, Tieren und Menschen 😀 nehmen zu. Alles reckt und streckt sich der wärmer werdenden Sonne entgegen.

Geh in diesen Tagen mal nach draußen und erspüre ganz bewusst diese Energie des Aufbruchs, des Neuanfangs. Es ist eine perfekte Zeit, Projekte, die im Winter vor sich hin geschlafen haben (wie Samen unter der schützenden Erddecke) ins Leben zu holen. Ein Versprechen liegt in der Luft, dass Stagnation zu Ende geht, und es immer wieder einen Neuanfang geben kann und darf.

Vor-Frühling – Vor-Freude oder Zurückhaltung?

Heute ist mein Kraftplatz eine einzige Einladung.

Die Sonne scheint in mein wintermüdes Gesicht, Vögel zwitschern in der (inzwischen gestutzten) Hecke, Krokusse blühen. Alles ruft nach Frühling. Wer will jetzt noch einmal Eis und Schnee?

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Und doch wissen wir nicht, ob nicht doch noch mal eine fiese Kälteperiode kommt. Schließlich haben wir gerade mal Anfang März. Das wäre natürlich blöd, denn es könnte das Aus bedeuten für viele Knospen, Blüten und Krabbeltiere, die sich jetzt schon nach draußen wagen. Die Knospen und Krabbler scheinen das jedoch nicht zu wissen. Sie folgen einfach dem Ruf der Sonne, von Wärme und Licht.

Woran erinnert mich das? Es erinnert mich daran, wie verzagt ich selber manchmal bin. Ich höre den Ruf, spüre das Ziehen, und gehe dennoch nicht los. „Soll ich es wirklich wagen? Was, wenn der kalte Wind kommt, oder womöglich sogar Eisregen und Schneegestöber? Lieber bleibe ich in der sicheren (Komfort-)-Zone!“ Kein Frühlingsblüher käme jemals auf solche Gedanken.

Wie viele Ideen bleiben in Schubladen liegen, wie viele tolle Gedanken werden nicht umgesetzt, weil wir uns vor Wind und Wetter und einem Kälteeinbruch fürchten? Symbolisch gesehen, natürlich 😉 . Ja, es stimmt. Es geht auch immer wieder eine Menge kaputt, wenn Knospen und Käfer zu vorwitzig sind. Aber wie viel ärmer wäre der Vor-Frühling, würde sich keine Pflanze nach draußen wagen? Und vieles wächst auch wieder nach. Leben geht weiter.

Vielleicht hält eine Idee dem rauen Wind nicht stand. Aber dafür kann danach auch wieder etwas Neues entstehen. Und wer weiß, vielleicht wird die Idee, werden die Gedanken durch die Umsetzung ins Ungewisse, ohne Sicherheitsnetz, auch besonders kräftig und farbenfroh. Wagen wir also öfter mal, die Nase in den Wind zu halten, der Sonne und dem Ruf entgegen!

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Platz für Neues – Frühlingssturm

Frühlingsstürme fegen über das Land. Aus Bäumen und Büschen werden noch einmal alte, abgestorbene Zweige und Äste herausgeschüttelt. So bekommen die jungen Blätter genügend Kraft und Licht, um sich richtig entfalten zu können.

Nutzen Sie die Qualität dieser Zeit, um sich bei einem Spaziergang vom Frühlingswind mal richtig durchpusten zu lassen. Spüren Sie, wie alte, abgestorbene Ideen, Konzepte, überlebte Muster und Beziehungen hinweg getragen werden. So bekommen Sie Herz und Kopf wieder frei für Neues; die kleinen Knospen neuer Ziele bekommen Luft und Platz, um sich frühlingshaft zu entfalten, zu großen stattlichen Pflanzen.

Sie wünschen sich Begleitung und Unterstützung auf dem Weg zu Ihren neuen Zielen? Rufen Sie mich an, Tel. 04793-955057, in einem unverbindlichen Vorgespräch können wir klären, wie dies aussehen kann.

Ihre Petra Manthey

Das Tipi steht wieder!

Auch im Tipi musste mal der Frühjahrs-Hausputz sein 😉 . Außerdem sind wir umgezogen, an einen super-schönen neuen Platz. Die Stangen haben alles gut mitgemacht, und nun steht unser Tipi wieder in voller Pracht.

Ihr seid herzlich eingeladen, vorbeizukommen und COYOTEtrainings zu besuchen :-)))!

Frühlingsstürme

Die Eisheiligen sind vorbei, nun wird es bestimmt ein halbes Jahr lang keinen Schnee mehr geben (zumindest hier in der Norddeutschen Tiefebene).

Nach dem Enthusiasmus der ersten Frühlingswärme mit dicken Knospen, zartem Grün, Vogelgesängen und dem Geruch von warmer Luft gibt es doch immer wieder mal einen Kälteeinbruch, einen Frühlingssturm nach dem Aufbruch der Natur in eine neue Schaffensperiode. Hagel auf dem Blütenmeer, Wind, der in den frischen Zweigen rüttelt und das eine oder andere Blatt mit sich fort reisst. Es ist dies eine normale Entwicklungskurve im Wetter, auch wenn es schwer fällt mit anzusehen, dass zarte Pflanzen verhageln und manch ein frühes Insekt erfriert.

Auch in unserer eigenen Entwicklung gibt es diese Kälteeinbrüche und Stürme; erst der Enthusiasmus im Aufbruch, im neuen Projekt, und dann die Abwärtskurve, nichts geht mehr, und dabei ließ es sich doch so verheissungsvoll an! Nun heißt es durchhalten, weitermachen, noch kurz „einmummeln“, den Winterpulli nochmal anziehen, bis die Eisheiligen vorbei sind. Was zu früh ans Licht wollte, was noch nicht richtig gefestigt war, hat möglicherweise nicht überlebt, dafür sind die Knospen, Triebe, Wurzeln, die die schwierige Situation überstanden haben, nun um so gekräftigter. Nun geht es wieder weiter mit neuer Power und Elan. Die Früchte wollen wachsen und reifen bis zur Ernte!