Neubeginn ;-)

Es ist so weit: das Blog des Kojoten wird wiederbelebt 😉 !

Nach langer schöpferischer Pause will ich nun den Coyote-Blog wieder zum Laufen bringen.

Ein Grund dafür ist, dass ich mich stärker fokussieren und dabei den Kojoten auch wieder mehr in den Vordergrund rücken werde.

So wird es auf dem Coyote-Blog wieder um Naturbegegnung, Naturarbeit, Wildniswissen und ähnliche Dinge gehen. Zum Beispiel plane ich eine Serie zum Thema „Kraftplatz“. Nach und nach werde ich hier auch ein wenig umstrukturieren, einiges Alte wird auch rausfliegen, um Platz zu machen für Neues.

Habt Ihr Wünsche, was Ihr gerne auf diesem Blog lesen würdet? Natürlich passend zu den Coyote-Themen 😉 . Dann seid so frei, und hinterlasst mir einen Kommentar, oder schickt mir eine Email an coach@coyotetrainings.de .

Auf der anderen Seite wird sich die Expertin für BurnOut und BurnOn auf ihrem Blog gezielt weiter um Stressmanagement, Burnout-Prävention, Stress und Entspannung kümmern.

Seid gespannt, was Euch demnächst hier erwartet 🙂 !

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Parkplatz für den Coach oder: woher kommt der Begriff eigentlich?

Neulich war ich in Irland. Ich habe mir damit einen Traum erfüllt, aber das sei hier nur am Rande erwähnt.

Wie ich so durchs Land fuhr, entdeckte ich immer wieder Parkplatzschilder „for coaches“. Ich war einigermaßen verwundert, ein Parkplatz für einen oder sogar gleich mehrere Coaches, wie sollte ich das denn verstehen? Wäre ja praktisch für mich gewesen, ich bin ja Coach, da hätte ich mich überall hinstellen können. Aber so war es wohl doch nicht gemeint?!

Ein Blick auf die Parkplätze und in mein Wörterbuch belehrte mich eines besseren: coach – Reisebus. Na klar, da dämmerte es mir auch. Coach ist ja die alte Bezeichnung für Kutsche, und ein Coach ist im übertragenen Sinne der Kutschführer, also jemand, der einen anderen zum Ziel bringt, ihn auf einer (Weg-) Strecke begleitet. Dabei ist der Kutscher derjenige, der den Weg und auch mögliche Umwege kennt, der Fallen und Gefahren erspürt und die Kutsche drum herum lenkt. Der Insasse (neudeutsch: Coachee) befindet sich im Inneren der Kutsche, also geschützt. Natürlich kann man auch das Verdeck öffnen und sich während der Reise den Wind um die Nase wehen lassen :-).

August – Erntemonat und Zeit der Fülle

Jetzt im August wird die Getreideernte eingebracht, die Beeren reifen und stehen in voller Pracht, es gilt zu ernten, zu staunen und in Fülle zu schwelgen. Aber auch die ersten Vögel machen sich bereits wieder auf den Weg in den Süden, Abschied und Herbst liegen fein wahrnehmbar in der Luft.

Es ist auch die Zeit, die eigenen Früchte anzuschauen, Projekte, die angestoßen, Samen, der gelegt wurde. Wie weit sind sie gediehen? Ist alles gut gewachsen? Oder ist auch das eine oder andere verdorrt, von dem man sich jetzt besser trennt? Auch am Apfelbaum gelangt nicht jede Frucht zur vollen Reife. Das ist sinnvoll, denn so bricht der Baum nicht an Überlastung zusammen. Außerdem haben die verbleibenden Äpfel (= Projekte!) mehr Energie, um zu voller Schönheit heranzureifen.

Machen Sie sich doch bei einem Spaziergang in der Natur die eigene anstehende Ernte bewusst! Was wollen Sie noch zur Reife bringen? Welch Überfluss ist da, den Sie mit vollen Händen weitergeben können? Welche Projekte und Ziele sind reif, schillern in den schönsten Farben und warten darauf, „geerntet“ zu werden? Und wo ist es besser, sich von etwas zu trennen, etwas abzuschließen, das übers Jahr vielleicht mickrig geblieben ist? Oder sich vielleicht sogar als giftig herausstellt?

Und vielleicht gibt es ja auch den einen oder anderen Samen, der aufgegangen ist, ohne dass es richtig bemerkt wurde. Wenn wir jetzt bewusst hinschauen, könnte er sich zu einem wahren Schatz entwickeln.

Genießen Sie Ihren August!

Doch ein neues Leben beginnen? oder: Das Päckchen aufschnüren

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog darüber geschrieben, dass man vielleicht kein neues Leben beginnen kann, wohl aber jeden Morgen einen neuen Tag. Die vielen Leser dieses Beitrags haben mich dazu gebracht, mich noch mal ein bisschen genauer damit zu befassen. Was ich meine, ist folgendes.

Natürlich kann ich von heute auf morgen alles umkrempeln, in eine andere Stadt ziehen, nach Australien auswandern, mein Hab und Gut verkaufen. Ich kann meinen Job aufgeben, kann einen neuen anfangen, oder auch gar keinen Job mehr haben. Und das ist dann natürlich so etwas wie ein neues Leben.

Aber: mich selber nehme ich ja immer mit, mit all meinen Eigenarten, Vergangenheiten, Gewohnheiten, Erfahrungen, meinem ganzen Päckchen auf dem Rücken. Wir alle tragen so ein Päckchen mit uns herum.

Und DAS ist es, was ich meine. Ich kann all diese Dinge nicht einfach gegen ein neues Leben austauschen. Weder hier noch in Australien oder sonst wo. Doch dieses Päckchen ist daran beteiligt, wie mein jetziges Leben aussieht! Wenn ich das nicht mit bedenke, wird auch mein neues Leben bald mein altes Leben sein, nur in einem anderen Rahmen.

Was ich allerdings tun kann ist, mein Päckchen aufzuschnüren und mir anzuschauen, was ich darin so alles mit mir herumtrage. Glaubenssätze, Muster, Annahmen über Menschen und Dinge usw. Was davon ist hilfreich für ein neues glückliches, erfolgreiches Leben? Das sind meine Ressourcen! Und was bremst mich eher aus? Aus zahlreichen Werkzeugen kann ich mir die passenden aussuchen, und dann allein oder mit professioneller Unterstützung mein Päckchen neu sortieren.

Das geht am besten Tag für Tag. Und wenn es an einem Tag mal nicht so geklappt hat, dann geht es eben am nächsten Tag weiter. So beginne ich jeden Morgen einen neuen Tag, mit neuen Chancen. Und damit vielleicht auch Stück für Stück ein neues Leben. Und vielleicht will und muss ich dann gar nicht mehr bis Australien gehen…

Wie ist Ihre Erfahrung dazu? Haben Sie schon mal ein ganz neues Leben angefangen? Mit oder ohne Päckchen?

Outdoortraining – bei diesem Wetter?

Es schneit und schneit und schneit… kann man bei diesem Wetter eigentlich draußen arbeiten? Wir können! Und unsere Kunden natürlich auch. Selbstverständlich in der richtigen warmen Kleidung (am besten nach dem Zwiebelprinzip, Schicht über Schicht).

Ein Teamentwicklungs-Projekt im Winter läuft natürlich anders ab als im Sommer. Niedrige Temperaturen, vielleicht eisiger Wind und Schnee sorgen z.B. dafür, dass der Körper mehr Energie verbraucht. Dem muss Sorge getragen werden, durch warme Getränke, „Powersnacks“ zwischendurch, und auch kürzere Einheiten.

Aber wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann hat das Draußensein im Winter sogar besondere positive Aspekte! Die manchmal ungemütliche Witterung lädt nicht unbedingt zum Verweilen ein. So wächst der Druck, „schneller fertig zu werden“, also die geforderte Aufgabe rascher zu einem Ergebnis zu bringen. Ein wesentlicher Aspekt im Outdoortraining ist es, dass die eigenen Komfortzone verlassen wird, um zu neuen Einsichten und Verhaltensweisen zu gelangen. Dies geschieht schneller, wenn Schnee, Matsch, Kälte es so richtig ungemütlich machen. Die Teilnehmer werden sowohl physisch als auch psychisch herausgefordert, was das Ergebnis der Teamarbeit nachhaltiger machen kann, für den einzelnen wie auch für alle zusammen.

In der Zeitschrift managerseminare habe ich einen Artikel zum Thema Teambuilding im Schnee, Outdoor-Training im Winter gefunden. Es werden Trainier vorgestellt, die z.B. Hundeschlittentouren und Iglubau anbieten. Sie schildern ähnliche Erfahrungen in Bezug auf Entwicklung und Ergebnis der Teamaufgaben.

Ganz so spektakulär geht es bei uns naturgemäß nicht zu, da wir in unserer Region eher selten so anhaltend so viel Schnee und Eis haben, wie in diesen Wochen. Aber auch bei uns sind Spaß und Lernerfolge im Winterwald garantiert! Also: keine Scheu vor der kalten Jahreszeit sondern nach dem Motto handeln: Jetzt erst recht!

Der Winter bietet noch einen weiteren Vorteil für unsere Kunden: Besser als im Sommer können wir auch spontane Termin-Wünsche erfüllen.

Fragen Sie gleich nach freien Terminen unter Tel. 04793 – 955057 oder email: p.manthey(bei)coyotetrainings.de.

Man kann vielleicht kein neues Leben beginnen, aber doch jeden Morgen einen neuen Tag.

Manchmal ist der Wunsch da, einfach ganz neu anzufangen. Ein guter erster Schritt hierzu ist der Beginn eines Coachings . Schritt für Schritt finden wir gemeinam heraus, welche Dinge neu werden können in Ihrem Leben. Und wie Sie dies umsetzen können. Und dann muss vielleicht gar kein runderneuertes Leben dabei herauskommen, sondern einfach immer wieder ein neuer Tag!

Rufen Sie mich an oder mailen Sie mir, dann entdecken wir zusammen, wie Sie Ihren neuen Tag beginnen können!

Sonne und Regen im Team

Das derzeitige Auf und Ab im Wetter ist für viele Teilnehmer eines Outdoortrainings eine echte Herausforderung. Mal scheint die Sonne, dann wieder ein Regenguss, der sich gewaschen hat, die wiederkehrende Sonne verwandelt den Wald in eine Dampfsauna – puh! Was man alles mit sich rumschleppen muss, um diesem Wechselbad gewachsen zu sein!

So manch einer kommt da gewaltig an seine Grenzen. Wie gehe ich damit um, dass ich jetzt schon zum dritten Mal komplett nass geregnet bin? Was mache ich mit meinem Frust, die völlig falschen Klamotten eingepackt zu haben? Und nun kann ich hier nicht weg… Wie begegne ich meinem Kollegen, der angesichts der ihn umschwärmenden Mücken nur noch zetert und alles und jeden verflucht?

Schon sind wir mitten drin in der Team-Ent-Wicklung! Ausgehend von einem ganz grundsätzlichen Bedürfnis – körperliches Wohlbefinden – , das hier für viele nicht befriedigt wird, zeigen sich Strukturen, die auch im ganz normalen Arbeitsalltag innerhalb des Teams zu finden sind. Lösungen für den Umgang mit den (hier durch die Natur) gegebenen Umständen und für den Umgang untereinander müssen gefunden werden.

Da rücken die eigentlichen, von uns als Teamer vorgegebenen Aufgaben schon mal in den Hintergrund. Was wir gerne akzeptieren. Und wieder bewährt sich unser Leitspruch: einfach.echt.effektiv.!

Nichts bleibt, wie es ist – und das ist doof! Oder?

Ein magischer Moment. Ich sitze im Garten, um mich herum ein wahrer Blütenrausch, Ringelblumen, Borretsch, Rosen, Margeriten… Es summt und brummt.

So soll es bleiben!

Das tut es natürlich nicht, denn die Sonne geht heute abend wieder unter, morgen regnet es vielleicht, der Sommer wird vorbeigehen.

Wehmut macht sich breit.

Aber wie gut, dass es nicht bleibt, wie es ist!

Sonst würde ich nicht sehen, wie die Sonnenblumen erblühen, könnte die Äpfel nicht ernten, den ersten Schnee nicht erleben, nicht die Frühlingsboten erblicken…

Alles vergeht, damit Neues kommt.

In der Natur gibt es keinen Stillstand, alles ist in Bewegung und in ständiger Ent-Wicklung.

So ist auch unser Leben, immer im Wandel, immer in Bewegung, mit magischen Momenten, die vergehen, um Platz zu machen für Neues.

Begrüßen wir den Wandel und genießen die magischen Momente doppelt!

Frühlingsstürme

Die Eisheiligen sind vorbei, nun wird es bestimmt ein halbes Jahr lang keinen Schnee mehr geben (zumindest hier in der Norddeutschen Tiefebene).

Nach dem Enthusiasmus der ersten Frühlingswärme mit dicken Knospen, zartem Grün, Vogelgesängen und dem Geruch von warmer Luft gibt es doch immer wieder mal einen Kälteeinbruch, einen Frühlingssturm nach dem Aufbruch der Natur in eine neue Schaffensperiode. Hagel auf dem Blütenmeer, Wind, der in den frischen Zweigen rüttelt und das eine oder andere Blatt mit sich fort reisst. Es ist dies eine normale Entwicklungskurve im Wetter, auch wenn es schwer fällt mit anzusehen, dass zarte Pflanzen verhageln und manch ein frühes Insekt erfriert.

Auch in unserer eigenen Entwicklung gibt es diese Kälteeinbrüche und Stürme; erst der Enthusiasmus im Aufbruch, im neuen Projekt, und dann die Abwärtskurve, nichts geht mehr, und dabei ließ es sich doch so verheissungsvoll an! Nun heißt es durchhalten, weitermachen, noch kurz „einmummeln“, den Winterpulli nochmal anziehen, bis die Eisheiligen vorbei sind. Was zu früh ans Licht wollte, was noch nicht richtig gefestigt war, hat möglicherweise nicht überlebt, dafür sind die Knospen, Triebe, Wurzeln, die die schwierige Situation überstanden haben, nun um so gekräftigter. Nun geht es wieder weiter mit neuer Power und Elan. Die Früchte wollen wachsen und reifen bis zur Ernte!