Nur Veränderung ist stabil

Liebe Regelmäßig hier Vorbeischauende,

liebe Zufällig hier Vorbeikommende,

das einzig Stabile im Leben ist die Veränderung„. Dass das so ist, macht die Natur uns vor. Der Sommer wich gerade dem Herbst; der Winter steht schon in den Startlöchern. Nur so ist ein Fluss des Lebens möglich. Altes muss sterben und vergehen, damit Neues Platz und Raum hat, sich zu entwickeln.

So ist es auch bei COYOTEtrainings. Die Aufgaben des Kojoten haben sich verändert. Vom Schwerpunkt Teamtraining hin zum Schwerpunkt Coaching und Beratung, für Einzelne und in Gruppen.

Geblieben ist der Schwerpunkt Naturarbeit und „draussen“. Die Wildnis ruft weiterhin ;-) .

Aufmerksame Leser haben es ja bereits gemerkt: es wurde hier schon lange kein Artikel mehr verfasst.  Im Augenblick liegt meine Aufmerksamkeit auf anderen Dingen. So komme ich nicht dazu, den Coyote-Blog regelmäßig zu pflegen. Darum habe ich mich entschlossen, ihn auf Eis zu legen. Ganz schließen mag ich ihn nicht, denn es gibt ja doch den einen oder anderen Beitrag, der noch Leser interessiert.

Wer sich weiterhin für meine Arbeit bzw. Naturarbeit interessiert, sei herzlich auf diesen Blog eingeladen. Hier gibt es Artikel über Coaching in und mit der Natur.

Ich bedanke mich bei allen Kunden und Interessierten!

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Platz für Neues – Frühlingssturm

Frühlingsstürme fegen über das Land. Aus Bäumen und Büschen werden noch einmal alte, abgestorbene Zweige und Äste herausgeschüttelt. So bekommen die jungen Blätter genügend Kraft und Licht, um sich richtig entfalten zu können.

Nutzen Sie die Qualität dieser Zeit, um sich bei einem Spaziergang vom Frühlingswind mal richtig durchpusten zu lassen. Spüren Sie, wie alte, abgestorbene Ideen, Konzepte, überlebte Muster und Beziehungen hinweg getragen werden. So bekommen Sie Herz und Kopf wieder frei für Neues; die kleinen Knospen neuer Ziele bekommen Luft und Platz, um sich frühlingshaft zu entfalten, zu großen stattlichen Pflanzen.

Sie wünschen sich Begleitung und Unterstützung auf dem Weg zu Ihren neuen Zielen? Rufen Sie mich an, Tel. 04793-955057, in einem unverbindlichen Vorgespräch können wir klären, wie dies aussehen kann.

Ihre Petra Manthey

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Lebensweg?!

„Ich bin mir selbst ein unbekanntes Land

und jedes Jahr entdeck ich neue Stege.

Bald wandr’ ich hin durch meilenweiten Sand

Und bald durch blütenquellende Gehege.

So oft mein Ziel im Dunkel mir entschwand,

verriet ein neuer Stern mir neue Wege.“

Christian Morgenstern

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Suppenkasper die Zweite

Vor einigen Wochen hatte ich ja schon meinen Senf zu den Suppenimpressionen von Konstanze Moos dazugegeben. Nun haben wir beide auch ein Interview geführt, welches sie auf ihrer genugda-Seite veröffentlicht hat. Dort gibt es auch noch jede Menge andere Leute, die ihre leckeren Suppen-Vorlieben zum Besten geben. Sehr zu empfehlen! Hier gehts zum Interview –> :-) „Suppengeheul aus norddeutschen Wäldern“

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Parkplatz für den Coach oder: woher kommt der Begriff eigentlich?

Neulich war ich in Irland. Ich habe mir damit einen Traum erfüllt, aber das sei hier nur am Rande erwähnt.

Wie ich so durchs Land fuhr, entdeckte ich immer wieder Parkplatzschilder „for coaches“. Ich war einigermaßen verwundert, ein Parkplatz für einen oder sogar gleich mehrere Coaches, wie sollte ich das denn verstehen? Wäre ja praktisch für mich gewesen, ich bin ja Coach, da hätte ich mich überall hinstellen können. Aber so war es wohl doch nicht gemeint?!

Ein Blick auf die Parkplätze und in mein Wörterbuch belehrte mich eines besseren: coach – Reisebus. Na klar, da dämmerte es mir auch. Coach ist ja die alte Bezeichnung für Kutsche, und ein Coach ist im übertragenen Sinne der Kutschführer, also jemand, der einen anderen zum Ziel bringt, ihn auf einer (Weg-) Strecke begleitet. Dabei ist der Kutscher derjenige, der den Weg und auch mögliche Umwege kennt, der Fallen und Gefahren erspürt und die Kutsche drum herum lenkt. Der Insasse (neudeutsch: Coachee) befindet sich im Inneren der Kutsche, also geschützt. Natürlich kann man auch das Verdeck öffnen und sich während der Reise den Wind um die Nase wehen lassen :-) .

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Nichts für Suppenkasper!

Neulich wurde auf der Business-Plattform XING eine Umfrage von Konstanze Moos – genugda.de zum Thema „Lieblingssuppen“ gestartet. Weil ich Konstanze kenne und schätze und ihre Seite klasse finde, habe ich natürlich auch meine Suppe – äh, meinen Senf dazugegeben. Herausgekommen ist eine Sammlung an Suppenrezepten und Impressionen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Wer Lust auf Anregungen hat, schaut unter Suppen-Impressionen . Auch jenseits von Suppen eine sehr empfehlenswerte Seite!

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Seelenwinter

Manchmal herrscht Winter in der Seele. Alles ist grau, tot, abgestorben, kalt, trist.

Dann ist es gut, wenn wir es auch mal schneien lassen können, in der Seelenlandschaft. Der Schnee deckt alles zu, was wir nicht sehen wollen oder auch gerade nicht sehen können. Er dämpft die Geräusche und lässt sanft und schön aussehen, was zuvor grau, kalt und hässlich war.

Unter dem Schnee ist es wärmer als darüber. Unter der Schneedecke verpuppt sich das Leben.

Wenn der Schnee schmilzt, tritt natürlich all das Graue wieder zu Tage. Aber auch die ersten Knospen schieben sich durch die gefrorenen Schichten. Denn unterm Schnee ist ja nicht alles tot, wie wir im Seelenwinter meinten, weil es sich so angefühlt hat. Unterm Schnee entwickelt sich das Leben weiter. Langsam, leise und unauffällig.

Dann lassen wir den Schnee tauen und sehen nach, welche Gedanken und Träume die Kälte und den Frost überlebt haben, welche Ideen, Wünsche und Pläne sich entwickelt haben, um nun zu ergrünen und uns wieder Leben spüren und sehen zu lassen.

Und auch, wenn vielleicht noch eine Weile das Grau vorherrscht, so haben wir doch ausgeruht und Hoffnung geschöpft, und wir wissen, dass wir auch diesen Seelenwinter überstehen werden.

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Erste Hilfe für Draußen

Was tun bei Hitzschlag, Unterkühlung, Beinbruch, Zweig im Auge, Verbrennungen und ähnlich unangenehmen Dingen, wenn ich mich mit einer Gruppe draußen befinde, wo nicht so schnell der Rettungswagen in Sicht ist? Diesen und ähnlichen Fragen stellte ich mich wiedereinmal mit weiteren 14 Teilnehmern des Erste-Hilfe-Outdoor-Kurses am Wochenende. Der natürlich draußen stattfand. Bei Schneematsch, denn „bei Sonne kann’s ja jeder“, wie Frank Draeger, unser Dozent lapidar anmerkte.

Aufgepeppt mit vielen sehr lebendig dargestellten Fallbeispielen von Frank und seiner Kollegin Katrin Lenz war das Wochenende kurzweilig und doch intensiv und lehrreich.

Frank ist u.a. langjähriger Rettungsassistent und Inhaber der Wildnisschule Köln . Seine Erfahrungen zusammen mit seinem rheinischen Humor bilden eine super Mischung, um mögliche Hemmschwellen, die wir als Ersthelfer oft haben, abzubauen. Gleichzeitig bleibt von Theorie und Praxis ganz viel hängen, und das erwartet man (ich) ja auch von so einem Kurs.

Mit anderen Worten: wer selber Interesse hat, einen Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, dem seien Frank Draeger und die Wildnisschule Köln wärmstens empfohlen.

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„Mahnung“ von Eugen Roth (1966)

Die Welt, bedacht auf platten Nutzen,

sucht auch die Seelen auszuputzen.

Das Sumpfentwässern, Wälderroden

schafft einwandfreien Ackerboden,

und schon kann die Statistik prahlen,

mit beispiellosen Fortschrittszahlen.

Doch langsam merken’s auch die Deppen,

die Seelen verschwinden und versteppen.

Denn nirgens mehr, soweit man sieht,

gibt es ein Seelen-Schutzgebiet.

Kein Wald, drin Traumes-Vöglein sitzen,

kein Bach, drin Frohsinns-Fischlein blitzen.

Kein Busch, im Schmerz sich zu verkriechen,

kein Blümlein, Andacht draus zu riechen,

nichts als ein ödes Feld mit Leuten,

bestellt, es restlos auszubeuten.

Drum, wollt ihr nicht zugrunde gehen,

lasst noch ein bisschen Wildnis stehen!

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Das Kreativitäts-Genie

Vor unserem Haus steht eine Birke. Von Juli bis Oktober landen mit jedem geöffneten Fenster Hunderte von kleinen Birkensamen im Haus. Und vor der Tür – ständig bin ich am Fegen. Und während ich so fege, kommt mir ein Gedanke.

Sind das nicht 1000e von Ideen für neue Bäume? Unermüdlich produziert und in die Welt geschickt. Jede einzelne ein Unikat. Aber nur eine davon wird vielleicht etwas, und auch nur, wenn Zeitpunkt und Umstände stimmen (und kein Besen oder Staubsauger in der Nähe sind).

Somit ist die Birke ein wahres Kreativitätsgenie!

Gibt es in Ihrem Umfeld einen Menschen wie eine Birke? So jemand, der oft belächelt wird: „ach der wieder, 1000 Ideen, und dann wird es doch wieder nichts“. Manchmal ist man auch genervt (wie von der Birke, die einem so viel Aufwand macht). Vielleicht sind Sie sogar selbst eine Birke, strotzend vor Kreativität?!

Sehen wir es doch mal positiv: in jeder Idee steckt der Kern für einen ganzen Baum. Viele Ideen müssen produziert werden, damit die eine dann, wenn die Zeit reif ist, auf fruchtbaren Boden fällt und wachsen und gedeihen kann. Alle anderen werden halt weggefegt.

Also, lassen Sie der Kreativität Raum, laden Sie alle Ideen ein, und werfen Sie beherzt die wieder weg, die gerade nicht dran sind.

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